die liebe und die duzianer

“liebe ist eine wahrnehmungsform, die uns erkennen lässt.”
sagen die duzianer.
natürlich gebe es eine vielzahl von gefühlsempfindungen,
die wir mit liebe in verbindung bringen;
zum teil zu recht, zum teil aber auch nicht.
so wird am häufigsten der gefühlszustand
des verliebtseins mit der liebe verwechselt.
verliebtsein könne als initialzündung für mehr liebe wirken;
nicht mehr und nicht weniger.

eine aussage wie: “ich liebe nur dich.”
halten die duzianer schlicht für blödsinn,
“ich fühle mich zu dir hingezogen,
wie sonst zu niemanden auf der welt.”
halten sie dagegen für die angemessene übersetzung.
denn liebe sei letztlich nicht teilbar.
man könne nicht den einen lieben und den anderen hassen.
liebe, und eigentlich geht es um liebesfähigkeit,
also liebesfähigkeit sei etwas,
dass man im laufe seines lebens entwickeln kann.
die fähigkeit zu lieben sei nicht einfach da,
es sei denn wir lassen sie zu und in uns wachsen.

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